Wir stellen vor: Elisoa, bekannt auch als Soa – die Frau mit den magischen Händen

Sie ist schon seit dem Jahr 2005 bei SOKAI und gehört damit quasi „zum Inventar“: unsere Elisoa.

Um euch näherzubringen, wer wir sind und was die Geschichten hinter den Menschen bei SOKAI sind, wollen wir euch unser Team näher vorstellen und beginnen heute mit Elisoa, der Frau mit den magischen Händen. Chefin Marion Martyr hat mit ihr ein kleines Interview geführt.

Marion: Soa, du gehörst schon ewig zum Team. Weißt du noch, wann du zu uns gestoßen bist und wie es dazu kam?

Soa: Ich bin seit 2005 bei SOKAI. Damals habe ich genau so eine Behandlungsmöglichkeit, so eine Wohlfühlmassage, wie bei SOKAI gesucht – und mich beworben. Ich fühle mich wohl und bin glücklich, bei SOKAI arbeiten zu können. SOKAI ist für mich eine so entspannte Art zu arbeiten.

Marion: Das freut uns natürlich (lacht). Du bist ja nicht schon immer hier in Deutschland. Wo liegen deine Wurzeln?

 

Wir stellen vor: Elisoa, bekannt auch als Soa - die Frau mit den magischen Händen

 

„Mich hat die Liebe nach Deutschland geführt“

Soa: Ich bin gebürtig aus Madagaskar – meine Mutter ist aus Madagaskar, mein Vater aus Mauritius. Seit 22 Jahren bin ich nun in Deutschland.

Marion: Und was hat dich damals hierher verschlagen?

Soa: Das ist eine gute Frage (lacht). Nein, damals hat mich die Liebe nach Deutschland geführt.

Marion: Und wie bist du in den Bereich der Massage gekommen?

Soa: Schon in meiner Kindheit hatte ich über meine Mutter viel Kontakt zu der Branche, weil meine Mutter Physiotherapeutin ist. Sie massiert in Madagaskar behinderte Kinder und schwangere Frauen. Ich habe ihr immer das Öl gereicht. (lacht) Durch meine Mutter habe ich gesehen, dass die Frauen und Kinder sich nach der Behandlung besser gefühlt haben. Das hat mich geprägt.

Marion: Und dann hast du selbst eine Ausbildung gemacht? Wurde diese anerkannt, als du nach Deutschland kamst?

„In einem Ayurveda-Zentrum in Indien habe ich die verschiedenen Ayurveda-Behandlungen erlernt“

Soa: In Madagaskar hatte ich keine Ausbildung gemacht, sondern später während eines einjährigen Aufenthalts in Indien. Dort wurde ich in Ayurveda ausgebildet. Ich war dort zunächst in Neu-Delhi, habe dann aber die meiste Zeit in Varanasi verbracht. In einem Ayurveda-Zentrum habe ich die verschiedenen Ayurveda-Behandlungen erlernt. Hier in Deutschland habe ich zunächst ein Jahr einen Deutschkurs gemacht (lacht).

Marion: Wie viele Sprachen sprichst du denn, wenn du schon so viel rumgekommen bist?

Soa: Ich spreche Französisch, Deutsch und auch einigermaßen Englisch. (lacht) Das Studium in Indien war auf Englisch.

Marion: Und dann kommst du nach Frankfurt, wo Ayurveda kein großes Thema ist. Wie ging es dann weiter für dich?

Soa: Eigentlich wollte ich mich in Deutschland mit einer eigenen Ayurveda-Praxis selbständig machen. Dafür fehlte mir aber die Erfahrung. Also habe ich mich zunächst bei SOKAI beworben, als ich die Anzeige in der Zeitung gesehen habe. Und dort bin ich bis heute. (lacht)

Marion: Und wie ging es dann bei SOKAI weiter? Wie konntest du bei uns überleben, wenn du nur Ayurvedamassagen konntest? (lacht)

Soa: SOKAI bietet viele verschiedene Arten der Massage. Wir sind eine Firma, die schnell Termine anbieten kann und 24 Stunden am Tag für die Kunden da ist. Da habe ich mich so reingearbeitet. Zu Beginn hatte ich nicht mal ein Auto. (lacht) Dann begannen wir aber damit, mit SOKAI unsere Leistungen in ganz Frankfurt anzubieten. Dementsprechend waren wir immer mit unserem Equipment und unserer Massageliege unterwegs. Also habe ich meinen Führerschein gemacht, damit das alles besser klappt.

Marion: Wow, du kamst also in eine komplett neue Welt mit anderer Sprache, anderer Kultur und anderen Gewohnheiten und hast dich dann so durchgeboxt? Klasse!

„Ganz viele Kunden wurden zu Stammkunden“

Soa: Ja, ich habe einfach angefangen und ganz viele Kunden wurden zu Stammkunden und haben immer wieder nach mir gefragt. Ich habe mich bei der Arbeit immer wohlgefühlt und meine Kunden tun es anscheinend auch. (lacht)

Marion: Das stimmt, du bist ja quasi der heimliche Superstar bei SOKAI. (lacht) Du hast nämlich die meisten VIP-Kunden bei SOKAI, also Leute, die nach dir verlangen oder dich sogar einfliegen lassen, damit sie deine magischen Hände genießen können.

Soa: Das macht mich sehr stolz und motiviert mich sehr.

Marion: Ist deine Familie auch so stolz auf dich?

Soa: Oh ja, vor allem meine Mutter. Sie hat immer sehr viele Fragen und ich sage ihr dann: „Mama, es ist ganz anders als in Madagaskar, aber ich fühle mich genauso wohl.“ (lacht)

Marion: Wenn ein VIP anfragt, dann kann es schon mal passieren, dass wir dich anrufen und sagen: „Du musst jetzt sofort los.“ Und dann musst du sofort zum Flieger, zum Zug oder 500 Kilometer mit dem Auto fahren. Du musst also manchmal schon seeehr flexibel sein und alles stehen und liegen lassen. Wie steht deine Familie dazu?

Soa: Ich habe Glück, dass meine Familie so viel Verständnis hat für meine Arbeit. Meine Tochter ist jetzt 19 und sozusagen schon „aus dem Nest“. Sie studiert in Holland und geht ihren eigenen Weg.

„Ich versuche einfach, aus jedem Tag das Beste zu machen“

Marion: Das werden die meisten Kunden gar nicht wissen, dass du so einen tollen Weg hinter dir hast und dich so durchgekämpft hast.

Soa: Ja, es war ein spannender Weg, mit dem ich sehr zufrieden bin. Und ich hoffe, dass es so bleibt. (lacht)

Marion: Lass uns mal über die nicht so schönen Aspekte der Arbeit sprechen. Welche negativen Aspekte siehst du?

Soa: Meine Kollegen sind alle wunderbar und geben ihr Bestes. Das finde ich toll. Was die Familie angeht, kann ich auch nichts Negatives sagen, weil sie sehr hinter mir steht. Also eigentlich alles gut. (lacht)

Marion: Wenn du heute zurückblickst auf dein Leben, was würdest du anders machen? Bzw. würdest du überhaupt etwas anders machen?

Soa: Das ist eine spannende Frage, über die ich oft nachgedacht habe. Ich versuche aber einfach, aus jedem Tag das Beste zu machen, positiv zu sein und jeden Moment intensiv zu leben.

Marion: Du hast ja immer eine sehr entspannte Art an dir und bist gleichzeitig super professionell. Dieses Feedback bekommen wir sowohl von Kunden als auch von Geschäftspartnern. Was wünschst du dir noch für die Zukunft?

Soa: Ich bin neugierig und das Leben bietet viele Möglichkeiten. Ich freue mich über jede Begegnung, lasse aber alles auf mich zukommen.
Marion: Magst du noch etwas aus dem Nähkästchen plaudern? An welche Geschichte aus deinem Berufsalltag denkst du besonders gern? (lacht)

„Einmal habe ich einen Kunden nicht mehr wachbekommen. Da dachte ich schon „Hilfe!““

Soa: (lacht) Generell sind Kunden sehr interessiert an mir und meinem Leben – manchmal sind Kunden aber auch einfach müde und kurz vorm Einschlafen. Einmal gab es eine Situation, da hatte ich einen japanischen Kunden und habe ihn nach der Behandlung nicht mehr wachbekommen. Da dachte ich schon „Hilfe!“ (lacht)

Marion: (lacht) Und was hast du gemacht? Hast du jemanden vom Hotel dazu geholt oder ihm einen Eimer Wasser über den Kopf geschüttet?

Soa: Ich habe kräftig an ihm gerüttelt, bis er schließlich wach wurde. Das hat aber bestimmt zwei bis drei Minuten gedauert.

Marion: So tiefenentspannt sind deine Kunden also durch deine magischen Hände? (lacht)

Soa: Ja, im Grunde ist das ein großes Kompliment, wenn Kunden so sehr entspannen, dass sie einschlafen. (lacht)

Marion: Dann wünschen wir dir weiterhin viel Erfolg, viel Gesundheit, dass du deine gute Laune behältst und freuen uns, dass du deine magischen Hände für SOKAI einsetzt – mit denen du ja übrigens auf Platz 3 der Liste der „unerwartetsten Spa-Behandlungen“ gelandet bist in der amerikanischen Vogue. Eine solch vorzügliche Behandlung hätten die Autoren der Liste in Frankfurt anscheinend nicht erwartet…

Soa: (lacht) Ja, das hat mich natürlich sehr gefreut. Wer es ausprobieren möchte: Einfach bei SOKAI anrufen und nach Soa fragen.

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